Was ist ein „Salt Daddy“?

Richtig liebe Leser, ihr habt euch nicht verlesen! In diesem Artikel geht es um den sogenannten „Salt Daddy“ – nicht zu verwechseln mit dem wohl eher bekannteren Begriff des „Sugar Daddys“. Doch reden wir nicht lange um den Zucker bzw. das Salz herum – also was genau ist ein „Salt Daddy“ und warum heißt er so? Dazu eine kurze Geschichte.

Eine Prise Salz gefällig?

Nahezu jedem ist es schon einmal im Leben passiert. Man sitzt an einem gedeckten Tisch im Restaurant oder bei einem guten Freund/einer guten Freundin und ist nun am Dessert angelangt. Dazu gibt es eine Tasse Kaffee oder Tasse Tee und man möchte sich ein wenig Zucker hinzugeben. Im Gespräch vertieft, greift man schließlich zum vermeintlichen Zuckerstreuer und streut sich eine ordentliche Prise Salz zu seinem Heißgetränk. Mit verzerrtem Gesicht und abstoßender Mine wird der zu sich genommene Schluck wieder zurück in die Tasse gespuckt. So oder so ähnlich wird das Verhalten wohl ausgesehen haben…

Wenn wir uns die Substanz des Zuckers und die des Salzes auf den ersten Blick im Vergleich anschauen, so stellen wir fest, dass beide ziemlich ähnlich aussehen (sofern überhaupt ein optischer Unterschied besteht). So verhält es sich auch mit Menschen.

Salt Daddy

Das Verkaufstalent

Der erste Eindruck ist top! Der überfreundliche Mensch der dir gegenübersitzt und dich in ein Gespräch verwickelt, kommt einem so vor, als wenn er schon Jahre lang dein bester Freund gewesen wäre. Er sieht gut aus, ist elegant gekleidet und die Geschichte die er dir erzählt, ist wahnsinnig spannend. Nachdem man sich geöffnet hat und der Person Vertrauen geschenkt hat, stellt man nun mehr und mehr fest, dass diese Person dich völlig in den Bann gezogen hat. Man erwidert ebenso das Gespräch mit Freundlichkeit und Höflichkeit und gibt mehr von sich preis. Am Ende kommt der Gegenüber zum Schluss des Gesprächs und hat dir nebenbei, ganz beiläufig, einen Handyvertrag aufgeschwatzt. Der nette Typ, der dir gegenübersitzt ist gar kein Freund, sondern Verkäufer.

Diese zwei Geschichten zeigen, dass nicht alles was den Anschein erweckt das Richtige zu sein, auch das Richtige ist – nach dem Motto: „Nicht alles was glänzt ist Gold!“

In diesen Fällen, sowie in vielen anderen auch, ist mehr Achtsamkeit geboten und es muss mit Fakten belegt bzw. ausgeschlossen werden. Es ist sehr einfach mit äußeren Umständen zu manipulieren, wie einige vielleicht auch schon feststellen mussten.

Der Boden der Tatsachen

Die vorgestellten Geschichten verdeutlichen also mit ihrer metaphorischen Darstellung, dass am Ende eine Desillusionierung der tatsächlichen Situation vorliegt. Das bedeutet, wenn wir diese Desillusionierung auf den Sugar Daddy beziehen, dass der angebliche Sugar Daddy eventuell gar keiner ist, sondern nur vorgibt, einer zu sein. Genauso wie die Verwechslung mit dem Salz, kann die aufgedeckte Realität dann einen üblen Beigeschmack hinterlassen.

Deswegen sollte man mit Fakten darauf schauen, ob der Sugar Daddy auch tatsächlich ein Sugar Daddy ist – und kein Salt Daddy. Denn Salt Daddys, braucht niemand in seinem Leben!

By Daniele Zedda • 18 February

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By Daniele Zedda • 18 February

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