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Veganismus – das steckt dahinter

Vegetarisch, flexitarisch, vegan – heute gibt es viel mehr beliebte Arten, sich zu ernĂ€hren als noch vor ein paar Jahren. Wer sich als Veganer bezeichnet, verzichtet auf tierische Produkte und auf solche, bei denen tierische Produkte fĂŒr die Herstellung genutzt werden. Dies kann sich auf die ErnĂ€hrungsweise beschrĂ€nken oder auf die gesamte Lebensweise auswirken. Dann spricht man von Veganismus – und um den geht es heute.

Was ist Veganismus?

Bei Veganismus geht es um mehr als vegane ErnĂ€hrung. Es geht darum, in seinem Leben auf Fairness, Nachhaltigkeit, Tierwohl und Umweltschutz zu achten. Und das hört nicht beim Essen auf. Wer sich fĂŒr den Veganismus entscheidet, muss ebenfalls bei Kosmetikprodukten, Kleidung, Schuhen und Accessoires auf den Einsatz tierischer Produkte achten.

Veganismus

Kosmetik

Einige Hersteller von Kosmetikprodukten testen ihre Neuheiten an Tieren. Genau auf diese Produkte verzichten Veganer. Zudem sind in manchen Kosmetika tierische Inhaltsstoffe enthalten. Diese werden auch nicht von Veganern verwendet. Denn der Tierschutz und das Wohl der Tiere haben einen sehr hohen Stellenwert fĂŒr Menschen mit einem veganen Lebensstil. Stattdessen greifen sie zu veganen Alternativen. Wegen der gestiegenen Nachfrage gibt es hier einiges an Auswahl.

Vegane Kosmetikprodukte

Kleidung, Schuhe, Accessoires

HĂ€ufig geht man davon aus, dass zum Beispiel Leder ein Nebenprodukt der Fleischherstellung sei. Doch dem ist nicht so. FĂŒr ca. 40% aller Schlachtungen ist die Lederproduktion verantwortlich. Daher verzichten Veganer zum Wohl der Tiere auf dieses Material. Außerdem meiden sie Wolle, Pelz und Daunen, weil die Tiere bei der Produktion leiden. Seide, die von Seidenraupen stammt, und Perlmutt, welches hĂ€ufig fĂŒr Knöpfe verwendet wird, sind ebenfalls tabu.

Vegane Mode

Das bedeutet keineswegs, dass man als Veganer bei der Kleidung keine Auswahl hat. Viele Produkte sind aus Baumwolle, Leinen, Viskose oder Lyocell. KĂŒnstliche Fasern, wie Polyester, Polyamid und Elasthan kann man problemlos tragen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben – besonders wenn sie umweltfreundlich recycelt wurden.

FĂŒr diejenigen, die sich nur schwer vorstellen können, auf Leder zu verzichten, gibt es gute Nachrichten. Denn Kork, Ananas- und BananenstaudenblĂ€tter sind tolle Alternativen!

Was denkst Du, liebes Sugarbabe, ĂŒber Veganismus?