CVS – Computer Vision Syndrom

Wie im letzten Artikel “Generation Z” schon kurz angesprochen wurde, bringt das Nutzen elektrischer Geräte (vorwiegend Computer und Smartphones) einige gesundheitliche Risiken mit sich. In den nächsten 1000 Jahren werden höchst wahrscheinlich neuartige Symptome und Krankheiten auf uns zu kommen, die wir bisher nur erahnen können. Evolutionär betrachtet, haben wir ggf. Verformungen in Rücken, Schultern und Nacken oder sind einer starken Empfindlichkeit unserer Augen ausgesetzt. Es ist deshalb sehr wichtig, dass vernünftige Aufklärungen frühzeitig in Schulen, Universitäten und Firmen angeboten werden, sowie Maßnahmen zur Entgegenwirkung bzw. Vorbeugung.

Eine bekannte “Krankheit” ist das sogenannte Computer Vision Syndrom oder auch Cyber Vision Syndrom (CVS).  

CVS

Auftretende Symptome

CVS beinhaltet vor allem Symptome wie Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Schwindelanfälle, müde/brennende/tränende/trockene Augen, Schwierigkeiten beim Fokussieren und verschwommene Sicht bzw. Doppeltsehen.

Lösungen für ergonomische Faktoren

Als Auslöser von CVS im Sinne von Nacken- und Kopfschmerzen, kommt meist eine falsche Position in Bezug auf die Sitzhaltung in Betracht. Diese Haltung kann durch ergonomische Maßnahmen, wie z.B. höhenverstellbare Stühle und Tische korrigiert werden – oder auch durch Bildschirme, die sich verstellen lassen. Im Idealfall wird sogar ein Stehtisch genutzt, welcher ebenfalls einen horizontalen Blick auf den Bildschirm ermöglicht. Ebenso sind kurze und regelmäßige Pausen sehr wichtig für den Körper, wenn nicht sogar kurze Dehnübungen, um dem Körper eine gewisse Entlastung aus der sonst starren Haltung zu schenken. Hier kann alle 20 bis 30 Minuten eine kurze Bewegungspause eingelegt werden. Dadurch können sich die Muskeln entspannen, sowie die Durchblutung gefördert werden. Dies hat zur Folge, dass Beschwerden entgegengewirkt werden können, bevor sie sich schmerzhaft manifestieren und ggf. sogar chronisch werden.

CVS

Lösungen für visuelle Faktoren

Das Gleiche gilt für negative Symptome in Bezug auf die Augen – auch hierfür eignen sich kurze Bildschirmpausen. Aus dem englischen Sprachraum ist die sogenannte „20-20-20-“Regel entsprungen. Jene besagt, dass die Augen für alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf ein Objekt in 20 Fuß (ca. 6 Meter) Entfernung gerichtet werden sollten – dies sei eine gute Richtlinie. Doch ebenso etwas längere Pause in einem Abstand von einer halben Stunde ist ein gutes Konzept. Essentiell ist dabei, dass die Augen dementsprechend auf ein entferntes Objekt zu richten sind – dies dient sozusagen als Dehnübung für die Augenmuskulatur.

CVS

Aber auch eine Optimierung der Bildschirm-Einstellung (Sättigung, Kontrast, Helligkeit) kann in Bezug auf das CVS wahre Wunder vollbringen. Am besten ist auf dem PC, Tablet oder Smartphone auch noch ein Blau-Filter vorinstalliert, um das schädliche blaue Licht herauszufiltern. Mittlerweile gibt es sogar Brillen, die einen Blaufilter integriert haben – dies gilt übrigens nicht nur für Brillenträger – auch Menschen die normalerweise keine Brille tragen, haben die Möglichkeit sogenannte “Computer- oder Arbeitsbrillen (Blue-Cut-Gläser) zu tragen. Sie verringern die Augenbelastung, sowie die Augenmüdigkeit und erhöhen den Sehkomfort, verbessern die Farbkontraste und tragen zur Förderung der Konzentration den ganzen Tag über bei. Für Menschen die nicht so gerne eine Brille tragen wollen, gibt es auch Kontaktlinsen die einen Blaufilter beinhalten.

CVS

Fazit

Abschließend kann gesagt werden, dass Pausen und Abwechslungen zum Leben dazugehören, vor allem auch im Arbeitsalltag. Wenn der Körper schon Warnsignale von sich gibt und sich meldet, ist es aller höchste Zeit auf ihn zu hören und Maßnahmen zu ergreifen. Dadurch lässt sich auch das CVS durchaus in den Griff bekommen. In diesem Sinne wünscht MySugardaddy euch eine Menge Achtsamkeit in Bezug auf euren Körper und euer Wohlbefinden – bleibt gesund!

By Daniele Zedda • 18 February

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By Daniele Zedda • 18 February

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