Arten von Sugardaddies: der Fetischist

Teil 3 der Serie über die verschiedenen Charaktere der Sugardaddies: der Fetischist. Wie genau verhält er sich? Warum wurde er ein Sugardaddy? Und was erwartet er von seinem Sugarbabe?

Den Anfang dieser Serie machten der fürsorgliche und der überhebliche Sugardaddy. Nun ist es an der Zeit, etwas tiefer in die Materie zu gehen.

3. Der Sugardaddy, ein Fetischist?

Ein Fetischist kann viele Vorlieben haben. Zum einen gibt es da die in der Gesellschaft als „normal“ erachteten, wie ein muskulöser Körper oder Po und Brüste im Allgemeinen. Zum anderen gibt es die Vorliebe für „halb-gewöhnliche“ Dinge: Füsse, Peitschen, Sahne – dem Fetischisten sind keine Grenzen gesetzt. Die Liste ist endlos, denn es kommen immer wieder neue, abgewandelte und weiterführende Fetische hinzu. Allerdings ist der wohl grösste und stets auftretende Fetisch des Sugardaddys der für junge Frauen.

Neben den sonst unbelebten Objekten können nämlich auch andere Faktoren als sexueller Stimulus wirken. Wie zum Beispiel die Gesamtheit der Merkmale einer jungen schönen Frau: Zarte, feste und faltenlose Haut sowie wache, neugierige Augen und der Wille, sein Leben voll auszukosten. Das Gesamtbild und die Situation, dieses zu sehen oder zu erleben, stehen hier im Vordergrund. „Wer würde da nicht schwach werden?“ fragt sich vermutlich der eine oder andere Fetischist. Tatsächlich wirkt der Sugardaddy im Vergleich zu anderen Fetischisten beizeiten schon harmlos. Schliesslich war die Jugend schon immer begehrt.

Ein Sugardaddy ist im Grunde ein Fetischist, der auf jüngere Frauen steht.
Ein Sugardaddy ist im Grunde ein Fetischist, der auf jüngere Frauen steht.

Der hier behandelte Fetischist erwartet von seinem Sugarbabe oft zumindest die Illusion von Gefühlen für ihn. Er will bei „jungen Hühnern“ begehrt sein und gibt ihnen dafür Geld und hochwertige Geschenke.

Wirklich unanständig wird es wohl erst, wenn der Daddy seinen Sugar-Fetisch mit weiteren kombiniert. Beispielsweise kann jemand das Tragen eines Zimmermädchen-Kostüms erregend finden. Ob er es nun selbst trägt oder jemand anderes. Auch gibt es Fetischisten, die einen anderen (Erwachsenen) gerne wie ein Baby behandeln: der Partner wird dann gepudert und bekommt eine Windel angezogen, etc. Oder aber der Fetischist fühlt sich von diversen Körperflüssigkeiten erregt. Von Schweiss bis Blut ist alles möglich.

Am Ende bleibt der Fakt, dass jede erotische Vorliebe als sexueller Fetisch betrachtet werden kann. Seien es Küsse oder Schläge – solange der Fetischist dadurch nicht sich selbst oder jemand anderem schadet, ist alles gut.

Fortsetzung folgt…

Die Serie der „Arten von Sugardaddies“ ist noch nicht zu Ende. Also bleibt dran, liebe Sugarbabes!

redaktion

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By Daniele Zedda • 18 February

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